CfC| „Next Generation Sequencing: Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft“

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Liebe Kolleginnen und Kolleginnen,

wir möchten Sie gerne auf folgenden CfA „Next Generation Sequencing: Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft“/„Next Generation Sequencing: Challenges for Science and Society“ hinweisen. Die Beiträge werden im Themenheft 2/2021 der „Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis“ (TATuP) erscheinen. Frist für die Einreichung von Abstracts in deutscher oder englischer Sprache
ist der 9. Oktober 2020.

Die Sequenzierung von DNA gehört heute zum Standardrepertoire in der biologischen und medizinischen Forschung. Das um die Mitte der 2000er Jahre etablierte Next Generation Sequencing (NGS) war der wichtigste technologische Auslöser für diese Entwicklung. Es kam zu großen Erkenntnisgewinnen für die molekular arbeitenden Biowissenschaften.

Das TATuP-Thema nimmt dies zum Anlass, um über diese Entwicklungen zu reflektieren. Es geht um Chancen und Grenzen der neuen Methoden vor dem Hintergrund der sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der Gegenwart. Um der ‚Genetisierung‘ bzw. ‚Molekularisierung‘ der Gesellschaft auf individueller und kollektiver Ebene nachzugehen, sollen Akteure und ihre Praktiken, Interessen und Motive ebenso berücksichtigt werden wie Strukturen und Wissensordnungen. Neben Beiträgen aus allen TA-verwandten Bereichen (z. B. Technik-/Wissenschaftsgeschichte, Technik- und Wissenschaftsforschung, Technik- und Wissenschaftssoziologie/STS) sind besonders auch solche aus Fächern und Forschungsfeldern willkommen, die sich den im CfA thematisierten Folgen des NGS theoretisch-konzeptionell und/oder empirisch, auch anhand von Fallstudien, widmen (z. B. Kulturanthropologie, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft).

Den ausführlichen CfA finden Sie hier: tatup.de/index.php/tatup/announcement/view/28 <tatup.de/index.php/tatup/announcement/view/28>

Gast-Herausgeberinnen dieses TATuP-Themas: Elsbeth Bösl (Universität der Bundeswehr München) und Stefanie Samida (Universität Heidelberg/Universität Zürich).

Mit besten Grüßen
Stefanie Samida

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Von Claus-Marco Dieterich

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