dgv Deutsche Gesellschaft für Volkskunde e.V. https://www.d-g-v.de Der Internetauftritt der dgv -Deutsche Gesellschaft für Volkskunde e.V. Wed, 13 Jan 2021 15:21:34 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6 https://www.d-g-v.de/wp-content/uploads/2019/02/cropped-dgv_Logo_RGB-32x32.jpg dgv Deutsche Gesellschaft für Volkskunde e.V. https://www.d-g-v.de 32 32 NEUERSCHEINUNG| Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde (Jg. 64/65) https://www.d-g-v.de/kv-rheinisch-westfaelische-zeitschrift-fuer-volkskunde-jahrgang-64-65/ Thu, 07 Jan 2021 07:42:44 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4215 Liebe Listenmitglieder,

gerne möchten wir Sie auf die gerade erschienene neue Ausgabe der
Rheinisch-westfälischen Zeitschrift für Volkskunde hinweisen.

Die 1954 gegründete Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde
enthält regionale und überregionale Beiträge auf dem Gebiet der
Volkskunde, Kulturanthropologie bzw. der Alltagskulturforschung. Die
Themen stehen für die Vielfalt der Inhalte und Methoden im Fach, sie
sind sowohl historisch als auch gegenwartsorientiert. Dabei bezeichnet
„rheinisch-westfälisch“ nicht die Grenzen des Interesses, vielmehr
bildet es den Ausgangspunkt für einschlägige Forschungen.

Seit 2020 erscheint die Zeitschrift bei Waxmann und wird getragen von
vier partnerschaftlich verbundene Instituten und Vereinen:
– das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn,
– das Kulturanthropologische Institut Oldenburger Münsterland, Cloppenburg,
– die Westfälische Vereinigung für Volkskunde e.V., Münster,
– die Rheinische Vereinigung für Alltagskulturforschung e.V., Bonn.

Zur aktuellen Ausgabe, Jahrgang 64/65 2019/2020, gelangen Sie unter
www.waxmann.com/ausgabeAUG100396.

Mit den besten Grüßen

Paula Brauer

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STELLENAUSSCHREIBUNG| Praktikum (Freilichtmuseum am Kiekeberg, Bildung und Vermittlung) https://www.d-g-v.de/kv-stea-praktikum-im-bereich-bildung-und-vermittlung-freilichtmuseum-am-kiekeberg/ Wed, 06 Jan 2021 11:21:33 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4214 Praktikum im Freilichtmuseum am Kiekeberg.
Abteilung Bildung und Vermittlung

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist ein aktives, lebendiges Museum mit volkskundlichem Schwerpunkt in Hamburgs Süden.

Zur Unterstützung in der Abteilung Bildung und Vermittlung suchen wir (ab Juni) insbesondere für das Kinderferienprogramm “Sommerspaß am Kiekeberg” engagierte Praktikanten (m/w).

Was Sie bei uns tun können:

* Mitarbeit in allen Bereichen der Abteilung
* Einblicke in die allgemeine Museumsarbeit
* Selbständiges Arbeiten in einem jungen, dynamischen Team
* Vorbereitung und Organisation von Veranstaltungen
* Materialpflege und -beschaffung
Ihr Praktikum kann als Grundlage für eine weiterführende Abschlussarbeit genutzt werden, wir unterstützen Sie gern dabei.

Was Sie mitbringen sollten:

* begonnenes Studium der Kulturgeschichte/Volkskunde/Sozial- und Wirtschaftsgeschichte oder Pädagogik
* praktisches Geschick
* erste Arbeitserfahrungen in relevanten Bereichen
* Interesse an Kultur, insbesondere an der Museumsarbeit
* sprachliches Geschick
* EDV- und/oder Verwaltungskenntnisse von Vorteil
* Flexibilität, Organisationstalent, Selbständigkeit, Belastbarkeit
Beginn: ab Juni
Dauer: 2-3 Monate
Vergütung: Wir zahlen eine Kostenerstattung von 300 Euro monatlich.

Ihr Ansprechpartner
Steffen Otte
Tel. (0 40) 79 01 76- 30 otte@kiekeberg-museum.de

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen unter Angabe von Zeitraum, Qualifikation und Interesse an:

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Steffen Otte
Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten-Ehestorf
otte@kiekeberg-museum.de
Informationen zum Freilichtmuseum am Kiekeberg erhalten Sie unter www.kiekeberg-museum.de.

Durch die Abgabe Ihrer Bewerbung willigen Sie ein, dass wir Ihre personenbezogenen Daten für dieses Bewerbungsverfahren speichern und verarbeiten.
Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich.
Informationen zum Datenschutz erhalten Sie unter http www.kiekeberg-museum.de/datenschutz

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihnen Ihre Auslagen für das Bewerbungsgespräch nicht erstatten können.
Wünschen Sie Ihre Unterlagen bei Nichtberücksichtigung zurück? Dann senden Sie einen frankierten Rückumschlag mit.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde als familienfreundlicher Betrieb mit dem FaMi-Siegel ausgezeichnet.

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Eine Nachricht der kulturwissenschaftlich-volkskundlichen [kv]-Mailingliste (naehere Informationen unter: www.d-g-v.de/dienste/kv-mailingliste).
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NEUERSCHEINUNG| M. Waltz ‘Identifikation, Begehren, Gewalt’ https://www.d-g-v.de/kv-m-waltz-identifikation-begehren-gewalt/ Fri, 01 Jan 2021 13:28:45 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4212 Liebe Kolleg*innen, ein frohes neues Jahr!

Und dies mit den besten Wünschen zu ihrer/eurer Kenntnis:

Der Bremer Kulturwissenschaftler Matthias Waltz hat mit seiner 1993
publizierten Studie ‘Ordnung der Namen’ eine kulturwissenschaftliche
Perspektive eröffnet, in der Mauss’ Tauschtheorie, dessen
strukturalistische Wendung bei Lévi-Strauss und Lacans intersubjektive
Konzeptualisierung der Psychoanalyse ein Verständnis vom Menschen als
Kultur-geprägtem Subjekt ermöglichen, das eng verwandt mit, aber deutlich
differenzierter ist als ähnliche poststrukturalistische Ansätze bei
Bourdieu, Butler oder heute Reckwitz.

Mit dem Sammelband ‘Identifikation, Begehren, Gewalt’
<www.springer.com/de/book/9783658104139?utm_medium=display&utm_source=criteo&utm_campaign=3_fjp8312_product_dach&utm_content=de_banner_29012020#otherversion=9783658104146>,
den Waltz’ Schülerin Juliane Rytz herausgegeben hat, liegt nun eine
Sammlung seiner zwischen den späten 80er Jahren und heute entstandenen
Aufsätze vor. Themen sind u.a. die Kultur des School-Shooting, Michel
Houellebecq, das Geschlechterverhältnis, Verantwortung, die alte
bürgerliche Welt und ihre postmoderne Auflösung, Lacan als
Kulturtheoretiker…

Mit einer Einleitung von mir, in der ich Versuche, Waltz den Platz in der
psychoanalytischen Tradition des volkskundlichen Denkens einzuräumen, den
er einnimmt – ohne es selbst zu wissen und auch ohne dass die Volkskunde
dies bislang wirklich wahrgenommen hätte. Das Buch bietet nun die
Möglichkeit, dies zu ändern. Und sich an Waltz’ radikalem Kultur-Denken zu
erfrischen.

Mit Grüßen,
Jochen Bonz

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SONSTIGES| Feiertagspause kv-Liste: 24.12.20 – 3.1.21 https://www.d-g-v.de/kv-feiertagspause-kv-liste-24-12-20-3-1-21/ Tue, 22 Dec 2020 11:26:04 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4190 _______________________________________________
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VERANSTALTUNG| Workshop des Ständigen Ausschusses für Studium und Lehre der dgv: 15.1.21 https://www.d-g-v.de/kv-workshop-des-staendigen-ausschusses-fuer-studium-und-lehre-der-dgv-zur-lehrvernetzung-15-1-21-anmeldungen-noch-moeglich/ Tue, 22 Dec 2020 10:24:38 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4188 Liebe Lehrvernetzungs-Interessierte,

kurz vor den Feiertagen möchten wir uns nun noch einmal an Sie und Euch wenden und das Programm für den anstehenden Workshop am 15.1.21 um 10:00 Uhr vorstellen, den Sarah May, Simone Stiefbold und ich als Mitglieder des Ständigen Ausschusses für Studium und Lehre der dgv in Form eines Zoom-Meetings anbieten.

Wir wünschen uns ein möglichst offenes Format, das uns allen viel Spielraum bieten soll, miteinander ins Gespräch zu kommen und vor allem innovativen Ideen reichlich Raum zu geben.

An gemeinsamen Fragen haben wir fürs erste identifiziert:

– Welche Bedarfe an Vernetzungen gibt es? Also themenorientiert, auf der Ebene unterschiedlicher Standorte (national wie international) oder interdisziplinär?
– Welche Formate wären denkbar? Exkursionen, Lehrforschungsprojekte, digitale Lehre?
– Welche Services stellen die Universitäten bereit? Gibt es nationale Austauschprogramme für Lehrende?
– Welchen Nutzen bringen Lehrvernetzungen für Nachwuchswissenschaftler_innen, externe Lehrende (Berufspraktiker_innen, Lehrende und Studierende?
– Wie sähe eine wünschenswerte Implementierung strukturierter Lehrvernetzung der dgv aus?

Darüberhinaus sind wir natürlich sehr gespannt auf Ihre und Eure Wünsche und Ideen.
Wenn Sie sich ein wenig vorbereiten möchten, bringen Sie gern Informationen zu bestehenden Austauschprogrammen mit.

Unser Wunsch wäre es, mit möglichst konkreten Zielformulierungen aus dem Workshop zu gehen, die wir bei der Hochschultagung in Tübingen vorstellen und weiterentwickeln können.

Daher planen wir, im Anschluss an den Workshop von 10-12 Uhr noch eine Stunde lang den Zoom-Raum offen zu lassen, so dass sich etwaige Vernetzungen und gegenseitige Dates anbahnen können.

Bisher sind wir eine überschaubare Gruppe von ca. 10 Teilnehmer_innen und freuen uns, falls sich noch weitere Personen am 15.1.21 einfinden möchten. Bitte melden Sie sich daher bei mir bis zum 11.1.21 an, ich versende dann zeitnah vor dem Workshop den Zoom-Link, damit wir alle nicht den Überblick bei den vielen Online-Angeboten verlieren.

Wir wünschen Ihnen und Euch erholsame, vielleicht auch mal digital diätische Feiertage, einen guten Rutsch und bitte bleiben Sie und bleibt alle wohlauf

Antje van Elsbergen zusammen mit Sarah May und Simone Stiefbold

Dr. Antje van Elsbergen

Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft
Deutschhausstr. 3, Zi A116
Tel: 064212823783
Email: ave@staff.uni-marburg.de <mailto:ave@staff.uni-marburg.de>

Schon entdeckt? Alle Studiengänge der Europäischen Ethnologie/Kulturanthropologie/Empirischen Kulturwissenschaft und Co. auf einen Klick unter
<www.kulturstudieren.org/>

Website: www.kulturstudieren.org <www.kulturstudieren.org/>
Social Media: Facebook <www.facebook.com/kulturstudieren/> und Instagram <www.instagram.com/kulturstudieren/>
Eine Initiative des Ständigen Ausschusses für Studium und Lehre (Deutsche Gesellschaft für Volkskunde)

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VERANSTALTUNG| “(In)Stabilitäten” Onlinetagung 5./6.02.2021 https://www.d-g-v.de/kv-onlinetagung-instabilitaeten-am-5-6-02-2021/ Mon, 21 Dec 2020 17:25:32 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4187 Liebe Listenmitglieder, liebe Interessierte,

wir freuen uns, Sie zur Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung am 5.
und 6. Februar 2021 einladen zu dürfen. Das Thema des Projekts
2020/2021 lautet “(In)Stabilitäten”.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der
Homepage der Isa Lohmann-Siems Stiftung (www.ils-stiftung.de), oder
schauen Sie auch gern auf unseren digitalen Programmflyer:
ils-stiftung.de/files/ILS-Stiftung/tagungsflyer/ILSS-Tagungsflyer15-online-Version.pdf

Ein kurzer Vorgeschmack:

(In)Stabilitäten werden häufig als Tatsachen erlebt und aufgefasst.
Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass mit diesen Begriffen
Wahrnehmungen und Werturteile bezeichnet sind, die sich sowohl als
kulturell konstruiert als auch historisch bedingt erweisen. Einerseits
kann Stabilität Sicherheit versprechen, für Beständigkeit, soziales
Wohlergehen, politische Ordnung oder auch Planbarkeit stehen, während
Instabilität das Unwägbare, Krisenhafte, ja sogar das Bedrohliche und
Gefahrvolle zu umfassen vermag. Andererseits kann Stabilität sich zu
Stillstand, Stagnation und bloßer Routine verfestigen. Dann wird das
Potenzial der Instabilität erkennbar, die unter dem Wagnis der
Experimentalität für die Öffnung von Möglichkeitsräumen sorgt. Das
heißt, Stabilität und Instabilität bilden keine starren Antagonismen.
Vielmehr bedingen sie sich gegenseitig und stehen in ständiger
Wechselwirkung zueinander. Die Bewertung von (In)Stabilitäten kann per
se immer nur im Vergleich zu einem Anderen und damit in einem
zeitlichen Verlauf gedacht werden.

Die Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung will (In)Stabilitäten
deshalb nicht als voneinander trennbare und als endgültig gedachte
Zustände, sondern als produktive, prozesshafte und damit auch brisante
Spannungsverhältnisse in den Blick nehmen und dichotome Denkfiguren
aufbrechen. Sie fokussiert aus einer interdisziplinären Perspektive
auf Praktiken und Strategien unterschiedlichster Akteur*innen, die
diskursiv und performativ (In)Stabilitäten erzeugen. Fragen nach den
jeweiligen Wahrnehmungsbedingungen sowie deren historischer
Wandelbarkeit sollen dabei besondere Berücksichtigung finden.

Die Tagung wird digital über ZOOM stattfinden.

Herzliche Grüße aus Hamburg,
Julia Kloss-Weber, Sina Sauer & Marie Rodewald
Projekt 2020/2021: “(In)Stabilitäten”

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NEUERSCHEINUNG| Kieler Blätter für Volkskunde 52/2020 https://www.d-g-v.de/kv-neuerscheinung-kieler-blaetter-fuer-volkskunde-52-2020/ Mon, 21 Dec 2020 14:29:16 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4186 Liebe Kolleg*innen, liebe Listenmitglieder,

pünktlich zum Weihnachtsfest freuen wir uns, Sie auf das Erscheinen der
Kieler Blätter zur Volkskunde 52/2020 aufmerksam machen zu dürfen.

Aus dem Inhalt:

Norbert Fischer – Memorials des maritimen Todes: Über Denkmäler, Grabsteine
und Friedhöfe an der schleswig-holsteinischen Nord- und Ostseeküste, S.
7-34.

Stefanie Samida – Leute machen Kleider oder Über das Selbermachen in der
Populärkultur, S. 35-54.

Miltiadis Zermpoulis – Von der Flucht zur griechischen Mittelklasse. Eine
Ethnographie über soziale Veränderung und materielle Integration eines
Flüchtlingsstadtteils im Thessaloniki der Nachkriegszeit, S. 55-76.

Kristin Riedelsberger – „It’s like we’re in Sexual Rehabilitation… but with
our minds!”. Die Netflix-Show „Too hot to handle” und der neue Wert der
Enthaltsamkeit, S. 77-100.

Krister Steffens – Ein „Stück Urtyp unserer Landschaft“? Volkskundliches
Wissen als identitätspolitische Ressource in den Zeitschriften „Die Heimat“
und „Schleswig-Holstein“ 1950-1955, S. 101-129.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne unter
<mailto:kielerblaetter@volkskunde.uni-kiel.de>
kielerblaetter@volkskunde.uni-kiel.de

Die Redaktion der Kieler Blätter wünscht viel Spaß bei der Lektüre,
besinnliche Festtage und kommen Sie alle gesund ins neue Jahr.

Mit besten Grüßen

Sonja Windmüller, Nils Hansen und Katharina Schuchardt

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STELLENAUSSCHREIBUNG| Leiter/in Kommunikation, Kulturvermittlung und Besucherservice (M/W/D) (Freilichtmuseum Glentleiten) https://www.d-g-v.de/kv-stellenausschreibung-10/ Mon, 21 Dec 2020 09:00:58 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4179 Der Bezirk Oberbayern sucht für das Freilichtmuseum Glentleiten zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit eine/n

Leiter/in FÜR DAS SachgebieT
Kommunikation, Kulturvermittlung und Besucherservice (M/W/D)

Die Tätigkeiten sind nach Entgeltgruppe 14 TVöD bewertet. Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitfähig, d.h. sie kann im Rahmen des Job- und Desksharing auch mit zwei Teilzeitkräften besetzt werden.

Das Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern ist zusammen mit seinem Zweigmuseum, dem Bauernhausmuseum Amerang, das zentrale oberbayerische Freilichtmuseum und das größte seiner Art in Südbayern. Sein vorrangiger Auftrag besteht darin, die Veränderungen der Lebens- und Arbeitsweisen der Menschen im ländlichen Oberbayern zu erforschen, zu dokumentieren und die Ergebnisse publikumsnah zu präsentieren. 45 Minuten südlich von München gelegen, stellt die Einrichtung mit insgesamt gut 70 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einen wichtigen Arbeitgeber im Voralpenraum dar.

Mehr als 60 original erhaltene und eingerichtete Gebäude auf einer Fläche von fast 40 Hektar veranschaulichen Geschichte, Tradition und Wandel aller sozialen Schichten. Außerdem ergänzen Führungen und Demonstrationen historischer Arbeitstechniken das Angebot. Sonderausstellungen und zahlreiche Veranstaltungstage bereichern das Programm.

Als wissenschaftliche Institution sind wir inhaltlich der Geschichte Oberbayerns verpflichtet, deren Präsentation für die Besucher Erlebnischarakter haben soll. Historische Originale und die Arbeit mit modernen Technologien in der Präsentation, Partizipation und multimediales Entdecken, Begegnung und Austausch wirken zusammen. Die Konzeption ergänzender neuer Formate ist erwünscht. Wir suchen eine kreative, perspektivisch denkende Persönlichkeit, die sich abseits der großen Budgets mit Mut, Ideen und Gestaltungskraft in den Dienst eines Museums von überregionaler Bedeutung stellen will.

[Aufgabenschwerpunkte]

· Leitung des Sachgebietes „Kommunikation, Kulturvermittlung und Besucherservice“ mit den Bereichen Presse und Marketing, Museumspädagogik, Kulturlandschaftspflege/ Umweltpädagogik, Veranstaltungsorganisation und Besucherservice

· Inhaltliche und strategische Weiterentwicklung des Sachgebiets

· Innovative öffentlichkeitswirksame Darstellung des Museums

· Entwicklung einer mit den Zielen des Museums korrespondierenden PR-und Marketingstrategie

· Entwicklung digitaler Strategien für das Museum und Vorantreiben digitaler Kommunikationsformate und Kulturvermittlungsprojekte

· Online-Marketing und Social-Media-Aktivitäten

· Mediengerechte und zielgruppenorientierte Umsetzung von wissenschaftlichen Themen

[stellen_aufgaben]

· Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom Univ./Master), idealerweise in den Bereichen Medien- oder Kommunikationswissenschaften, Publizistik, Journalismus, Marketing, Kulturmanagement, Kulturwissenschaft oder Geisteswissenschaften

· mehrjährige Führungserfahrung, idealerweise im Bereich Presse, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, (Unternehmens-)‌Kommunikation

· wünschenswert sind ausgewiesene Kenntnisse der Kultureinrichtung Museum und/oder im Bereich Ausstellungen

· Sie bringen mit:

o die Fähigkeit zum strategischen Denken, souveränem konzeptionellen Arbeiten und proaktivem, lösungsorientierten Handeln

o routinierten Umgang mit vermarktungs- und vermittlungsspezifischen Instrumenten

o einen versierten Umgang mit analogen, digitalen und sozialen Medien

o hohe Kompetenz im Schreiben von Texten und gekonntes Einsetzen von Bildsprache

o die Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Themen verständlich und zielgruppengerecht aufzubereiten

o ausgewiesene Führungs- und Sozialkompetenzen

o einen teamorientierten, integrierenden Arbeitsstil

o die Bereitschaft, an ausgewählten Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten

· Fremdsprachenkenntnisse (vorzugsweise Englisch und eine weitere Fremdsprache wie Italienisch oder Französisch)

· Führerschein Klasse B

[Wir bieten]

* einen vielseitigen und verantwortungsvollen Arbeitsplatz
* Gestaltungsmöglichkeiten für die kreative Entwicklung einer professionellen Vermittlung musealer Inhalte
* ein motiviertes und leistungsfähiges interdisziplinäres Team
* eine leistungsgerechte Bezahlung
* einen krisensicheren Arbeitsplatz mit betrieblicher Altersvorsorge
* Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
* flexible Arbeitszeiten

[stellen_aufgaben] Für weitere Informationen sind wir ab dem 11.01.2021 wieder erreichbar. Mit inhaltlichen Rückfragen können Sie sich dann gerne an Fr. Dr. Monika Kania-Schütz (Tel.: 08851/185-33) wenden.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis spätestens 29.01.2021 an das

Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern
Verwaltung & Controlling
An der Glentleiten 4
82439 Großweil
www.glentleiten.de

Das Auswahlverfahren findet voraussichtlich in der 7. Kalenderwoche statt.

Ihrer Bewerbung fügen Sie bitte bei:

· ein aussagekräftiges Anschreiben

· einen aktuellen, vollständigen Lebenslauf

· Kopien Ihrer Ausbildungs-/Studiennachweise (ggf. mit Anerkennung ausländischer Abschlüsse)

· Arbeitszeugnisse bzw. Tätigkeitsnachweise

· Referenzen

· Kopie Ihrer gültigen Fahrerlaubnis mind. der Klasse B /3, sofern vorhanden

Wünschenswert wäre, wenn Sie uns Ihre Bewerbungen per E-Mail (als PDF, max. Größe 30 MB) an bewerbung@glentleiten.de übersenden.

Für statistische Auswertungen bitten wir die Bewerber/innen um Mitteilung, wie/über welches Medium sie auf diese Stellenausschreibung aufmerksam geworden sind.

Der Bezirk Oberbayern verpflichtet sich, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern, unabhängig von deren Herkunft, Hautfarbe, Religion und sexueller Orientierung, zu fördern. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

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NEUERSCHEINUNG| Planen. Hoffen. Fürchten (Beiträge zur dgv-Hochschultagung 2018) https://www.d-g-v.de/kv-neuerscheinung-planen-hoffen-fuerchten-zur-gegenwart-der-zukunft-im-alltag-beitraege-zur-dgv-hochschultagung-2018/ Sun, 20 Dec 2020 17:13:09 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4177 Liebe Kolleg*innen,

ich darf Ihnen mitteilen, dass die Beiträge zur dgv-Hochschultagung 2018
in Bonn nun veröffentlicht worden sind:

*Dagmar Hänel,  Ove Sutter,  Ruth Dorothea Eggel,  Fabio Freiberg, 
Andrea Graf,  Victoria Huszka,  Kerstin Wolff (Hg.): Planen. Hoffen.
Fürchten. Zur Gegenwart der Zukunft im Alltag (= Bonner Beiträge zur
Alltagskulturforschung, Bd. 13). Münster: Waxmann 2021.*

Zur Verlagsankündigung:
www.waxmann.com/waxmann-buecher/?no_cache=1&tx_p2waxmann_pi2%5Bbuch%5D=BUC127151&tx_p2waxmann_pi2%5Baction%5D=show&tx_p2waxmann_pi2%5Bcontroller%5D=Buch&cHash=f53fdd8e2d116f6156cd9584155f44c0

Mit besten Grüßen

Ove Sutter

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CfP| Workshop “Neue digitale Publikationsformen in der Kulturwissenschaft” (dgv-Kongress 2021) https://www.d-g-v.de/kv-cfp-workshop-neue-digitale-publikationsformen-in-der-kulturwissenschaft-auf-dem-43-dgv-kongress-in-regensburg-montag-20-september-2021-900-1200/ Fri, 18 Dec 2020 13:13:28 +0000 https://www.d-g-v.de/?p=4174 Liebe Interessierte

Für den Workshop «Spielwiese oder Zukunft? Neuere digitale Publikationsformen (Blogs, Podcasts, Videos, Websites etc.) in der Kulturwissenschaft» am ersten Tag des Regensburger DGV-Kongresses bitte ich um Vorschläge für Inputs. Der Workshop soll einen analytischen Blick auf die Veränderungen werfen, welche die kulturwissenschaftliche Forschung formal und inhaltlich mit der derzeitigen Etablierung neuerer Publikationsformate durchläuft.

Der Workshop soll definitiv kein Tutorial werden, wie man die Digitalisierung «gut» oder «richtig» oder «wirksam» oder «endlich» umsetzt, sondern – quasi kollektiv-autoethnographisch oder medien-kulturanalytisch und synchron – unter die Lupe nehmen, wie sich die publizistische Öffentlichkeit unseres Faches in diesen Prozessen verändert (oder auch gleichbleibt). Wird die Forschung dadurch zum Beispiel, flexibler, emotionaler, weniger hierarchisch, riskiert sie den Verlust von Kontinuität oder grundlegender wissenschaftlicher Qualitätsstandards? Was für kulturwissenschaftliche Themen, Perspektiven oder Wissenschaftsstile scheinen mit den derzeit aus dem Boden spriessenden Instagram-Accounts auf? Zusammengefasst: Was für eine Kulturwissenschaft entsteht mit Blogs, Websites, Podcasts, Social Media im Vergleich zu derjenigen, die aus der analogen Ära noch in unsere Gegenwart wirkt?

Ich bitte um Vorschläge für entsprechende Inputs bis spätestens bis 31. Januar 2021, gerne früher. Ziel ist es, ein formal offenes, aber inhaltlich möglichst zielgerichtetes Programm zusammenzustellen. Ob die Inputs in Form von mehreren kurzen, einigen langen Vorträgen, Statements, einer Gesprächsrunde oder anderen Formaten umgesetzt werden, ist vom Rücklauf auf diesen Call abhängig.

Inputs können gerne anhand eigener einschlägiger Projekte vorgeschlagen werden, allerdings nicht in Form von Arbeitsberichten, sondern in Form fragegeleiteter, im akademischen Verständnis des Begriffes «selbstkritischer» Analysen dieser Aktivitäten.

Beitragende können sich – wie die anderen Referierenden des Kongresses – zum «ermässigten Tarif» zum Kongress anmelden.

Hier noch der Ankündigungstext des Workshops:

Die digitale Entwicklung der letzten Jahre hat die Art des Publizierens wissenschaftlicher Arbeiten in unserem Fach verändert und wird dies weiter tun. Neben etablierte Textformen wie Aufsatz, Monografie, Essay in Gefässen wie Buch, Zeitschrift, Sammelband (selbst wenn diese jetzt online daherkommen) treten ganz oder teilweise neue Publikationsformen und ‑gefässe, die ihre Existenz nicht zuletzt der Entwicklung digitaler Möglichkeiten verdanken. Schon länger präsentieren Forschungsprojekte ihre Ergebnisse auf (eigenen) Websites und nicht mehr nur über Zeitschriftenaufsätze und Buchbeiträge. Die Ereignisse des Jahres 2020 haben dieser Entwicklung einen zusätzlichen Schub verliehen. «Corona» verschob Fachdiskussionen in Blogs, eigene Blogformate entstanden. Eine in Tübingen geplante Vortragsreihe wurde als dialogischer Audio-Podcast realisiert. Nicht in Präsenz durchführbare Tagungen wurden zu speziellen Videocasts mit der zumindest erhofften Diskussion im Chatbereich.

Der Workshop soll Stand und Spezifika dieses neuen Publizierens in unserem Fach unter die Lupe nehmen. Er soll dessen Möglichkeiten und Grenzen hinsichtlich verschiedener Kriterien (wie Reputationsgenerierung, Qualitätssicherung, allgemeiner oder spezifischer Reichweite, diskursiver und rezeptiver Geschwindigkeit bzw. Nachhaltigkeit etc.) ausloten. Was kann ich mit einem Blogbeitrag im Vergleich zu einem Zeitschriftenaufsatz mehr, weniger oder anderes erreichen? Sind Social Media ein effizienter Ort, um Forschungsergebnisse zu platzieren? Sehen wir einem Ersatz traditioneller Publikationsformen oder einer funktionellen Ausdifferenzierung entgegen? Welche neuen Ansprüche entstehen aus der Ausdifferenzierung der Formate für Forschende? Was ist der innovative Kern eines kulturwissenschaftlichen Videos im Vergleich zu einem herkömmlichen volkskundlichen Film?

Das übergeordnete Ziel des Workshops ist es, neue digitale Publikationsformen im Fach kompetenter einschätzen zu können.

Eberhard Wolff

ISEK, Populäre Kulturen, Universität Zürich,

und

Seminar für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Basel

eberhard.wolff@uzh.ch
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